“Ich bin ein Eurokind”

Im traditionsreichen Ballhaus Naunynstraße trafen wir Rahel Jankowski. Die 25-jährige Schauspielerin wurde in die Wirren der friedlichen Revolution hineingeboren, wuchs ins Berlin und Luxemburg auf und sagt trotz ihrer Ostidentität: “Ich bin ein Eurokind”.

Rahel Jankowski beim Dreh im Großen Saal.

Rahel Jankowski beim Dreh im Großen Saal.

Lange Zeit habe sie das ständige Gerede ihre Vaters von der DDR genervt, sagt Rahel Jankowski. Als Tochter des DDR-Oppositionellen Martin Jankowski wird sie im Grunde als Baby schon mit dem SED-Regime konfrontiert: Die Wohnung, in der sie und ihr Vater leben, wird abgehört, Martin Jankowski von der Stasi verfolgt. Doch mit zunehmenden Alter beschäftigt auch Rahel sich immer intensiver mit der Vergangenheit ihrer Familie in einem Land, das es nicht mehr gibt. Heute, sagt sie, sei die Geschichte der DDR und Ostdeutschlands selbstverständlicher Teil ihrer Identität. Als “Ostdeutsche” möchte sie sich trotzdem nicht bezeichnen. Rahel, die u.a. in Luxemburg zur Schule ging und heute in Bern Schauspiel studiert, sagt von sich: “Ich bin ein Eurokind”.

Am gestrigen Montag trafen wir Rahel zum Dreh im Ballhaus Naunynstraße – für Rahel eine Rückkehr an alte Wirkungsstätten: Hier spielte sie unter anderem “Verrücktes Blut”. Aktuell ist sie am Gorki-Theater in “Es sagt mir nichts, das so genannte Draußen” zu sehen.


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